Hochwasserschutz wird weiter ausgebaut
Mit den Bauarbeiten zwischen der Kasalbrücke und der L190 wird der Hochwasserschutz an der Samina weiter erhöht. Für die Ende August gestarteten Baumaßnahmen werden 550.000 Euro investiert.
Seit den Hochwasserereignissen wurden an der Samina in den letzten Jahren die Ufermauern und Schwellen saniert, die Saminamündung bei der Ill entschärft und Dämme im Bereich der Mündung erhöht. All diese Maßnahmen hatten eines zum Ziel: erhöhte Hochwassersicherheit. Diese wird nun durch Dammerhöhungen, Mauerbauten und mobilen Elementen bei der Kasalbrücke nochmals erweitert.

Abnehmbares Geländer
Die Kasalbrücke erhält ein neues Geländer, das künftig abnehmbar ist, um bei Hochwasser den Wasserdurchfluss zu erhöhen. Zusätzlich schützen höhere Uferborde und für den Ernstfall bereitgestellte mobile Elemente vor dem Eindringen der Fluten in die Linke und Rechte Lände. Die Radbrücke bei der L190 wird 15 Meter flussaufwärts versetzt, um den Durchfluss des Wassers und Geschiebes zu steigern.
Kostenaufteilung
Bis November 2010 werden die Bauarbeiten zwischen der Kasalbrücke und der L190 dauern. Die dafür anfallenden Kosten von 550.000 Euro brutto werden zwischen Bund (50%), Land (40%) und Marktgemeinde (10%) aufgeteilt.
Hochwasserschutz an der Ill
Auch an der Ill wird weiter an Hochwasserschutzmaßnahmen gearbeitet. Nachdem in den letzten Jahren die ersten beiden Bauabschnitte abgeschlossen werden konnten, laufen die Vorbereitungen für den dritten Bauabschnitt auf Hochtouren. Sobald die Verhandlungen wegen Grundstücksablösungen für Ausgleichsflächen abgeschlossen sind, wird das Projekt beim Land eingereicht. Der Wasserverband Ill–Walgau rechnet damit, dass die Projekteinreichung im September 2010 möglich ist.
Im Zuge des dritten Bauabschnittes werden um rund 25 Millionen Euro das Flussbett im Bereich Sonnenheim und die Uferbauwerke saniert und hochwassersicher erstellt. Zudem werden ökologische Verbesserungen im Gerinne durchgeführt und in den Gemeinden Frastanz, Nenzing, Satteins und Schlins Retentionsflächen geschaffen.
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