Herbst in Frastanz

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20 Jahre "Betreutes Wohnen" in Frastanz


Bürgermeister Eugen Gabriel und Bezirkshauptmann Berndt SalomonDas 20-jährige Bestehen des „Betreuten Wohnen“ wurde kürzlich mit einer Festveranstaltung im Feuerwehrhaus Frastanz gefeiert. Landesstatthalter Mag. Markus Wallner bedankte sich namens des Landes Vorarlberg bei allen Projektbeteiligten und gratulierte der „aqua mühle frastanz“ als Trägerin des Betreuten Wohnens. Der erblindete Vorarlberger Musiker George Nussbaumer beeindruckte die rund 100 Festgäste mit einer engagierten Festrede.

Von der mittlerweile verstorbenen Frastanzerin Waltraud Moser und ihrer seit vielen Jahren und immer noch aktiven Kollegin Iris Alge wurde 1987 in der Mühlegasse in Frastanz ein erstes Wohnheim eingerichtet. Langzeitpatienten, die bis dahin in der Valduna „als Asylanten beherbergt waren“ (Zitat Prim. Lingg), erhielten hier ein ganz neues Zuhause. Entscheidend zur Realisierung beigetragen haben der damalige Bürgermeister Harald Ludescher, Pfarrer DDr. Herbert Spieler, Prim. Dr. Albert Lingg vom Landeskrankenhaus Rankweil und maßgeblich auch Theo Kremmel – seinerzeit Leiter der Abteilung Sozialhilfe beim Land Vorarlberg.

Die Idee wurde mit deren Hilfe und viel Engagement der Beteiligten vorangetrieben und das Wohnheim und ihre BewohnerInnen waren rasch in den Ort integriert. „Die Toleranz und Unterstützung der Frastanzer Bevölkerung ist die ganze Zeit über erhalten geblieben“, freut sich Thomas Vogel, Geschäftsführer der gemeinnützige Gesellschaft „aqua mühle frastanz“, in der heute das „Betreute Wohnen“ integriert ist: „a-qua“ steht für die diversen Arbeits- und Qualifizierungsprojekte dieser Ges.m.b.H, der Namensteil „mühle“ rührt vom ersten Wohnheim in der Mühlegasse her.

11 Wohngemeinschaften
Heute beherbergt das Betreute Wohnen 43 Frauen und Männer in elf Wohngemeinschaften und bietet vielfältige Möglichkeiten zur Arbeit, zur sinnvollen Beschäftigung und zu einer erfüllenden Tagesstruktur. Der Kunstraum mit seinen Arbeitsschwerpunkten Malerei, Keramik, Holz und Musik sowie abwechslungsreiche Erlebnis-, Freizeit- und Abenteuerpädagogik sind - neben der Arbeitstherapie – wichtige Grundpfeiler im Konzept des Betreuten Wohnen. Fachlich-therapeutische Angebote vervollständigen das Gesamtangebot, das den Klienten Halt und Sicherheit gibt.

Beim Geburtstagsfest gab Landesstatthalter Mag. Markus Wallner ein klares Bekenntnis zum Projekt „Betreutes Wohnen“ zur aqua mühle als „innovativer und wichtiger Partner der Soziallandschaft Vorarlbergs“ und auch zur grundsätzlichen Sozialpolitik des Landes ab: „Wir möchten bestmögliche Lebensbedingungen auch für jene schaffen, denen es nicht so gut geht. Und dafür sind wir seitens des Landes auch bereit, entsprechende Mittel bereitzustellen“. Auch die Gemeinden, so Wallner, leisten in diesem Sinne einen großen Beitrag.

Der bekannte Vorarlberger Sänger und Musiker George Nussbaumer erinnerte in seiner Festrede sehr eindrücklich daran, dass „Betreutes Wohnen“ ein altbewährtes Prinzip ist, und dass alle Menschen wenigstens zeitweise auf „Betreutes Wohnen“ angewiesen sind: Als Kinder, als Kranke, als Ehepartner.

Dass es in Frastanz seit 20 Jahren auch Betreutes Wohnen für Menschen mit Handicaps gibt, das wurde im Anschluss mit einem kleinen Imbiss gefeiert.

Dabei wurde natürlich über die Grundsatz-Ansprachen von Statthalter Markus Wallner und George Nussbaumer eifrig debattiert. Mag. Eugen Gabriel, Bürgermeister und Aufsichtsrats-Vorsitzender der aqua mühle beteiligte sich ebenso an dieser Diskussion wie Mitbegründerin Iris Alge, ihr „Mitkämpfer“ Theo Kremmel und der heutige Leiter der Behindertenhilfe im Amt der Landesregierung, Hermann Böckle.

Dem Projekt ihre Ehre erwiesen durch ihre Anwesenheit auch Landtagsvizepräsidentin Dr. Gabriele Nussbaumer, die Landtags-Klubobleute Johannes Rauch und Dr. Rainer Gögele, Alt-Landtagsvizepräsident Günter Lampert, Dekan DDr Herbert Spieler, Bezirkshauptmann Dr. Berndt Salomon, Vizebürgermeisterin Ilse Mock, der sozial sehr engagierte Bürgermeister Gottfried Brändle aus Altach, Karlheinz Kindler von der Sparkasse Feldkirch, welche die aqua dankenswerterweise sehr unterstützt, der frühere AMS-Feldkirch-Chef Heinz Beiter, Psychiater Dr. Walter Simma, Sozialzentrums-Chefin Maria Seeger, Geschäftsführer Christoph Gohm vom Ferienheim Amerlügen, und viele andere mehr.

Über das große Interesse an der Festveranstaltung gefreut haben sich mit ihrem Geschäftsführer Thomas Vogel besonders auch Ulli Schmid-Santer und Thomas Ender von aqua mühle frastanz, welche gekonnt durch das abwechslungsreiche Programm geführt hatten.

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