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aqua Heimhilfe: „Vom Pilotprojekt zur fixen Säule“


Im Frühjahr 2006 als Pilotversuch gestartet, ist die aqua Heimhilfe inzwischen zu einem wichtigen und unverzichtbaren Bestandteil des Pflege- und Betreuungsnetzes im Land Vorarlberg gewachsen: Das bestätigte einmal mehr Landesrätin Dr. Greti Schmid bei der Verleihung der Ausbildungszertifikate an 10 weitere Heimhilfen Anfang März in Frastanz.

Vor fünf Jahren war der Arbeitsmarkt im Vergleich zu heute noch bestens bestellt, das Thema Pflege schien durch die damals boomenden sogenannten “Osthilfen” abgehakt. Trotzdem startete damals die aqua mühle -von Anfang an unterstützt durch das Arbeitsmarktservice Vorarlberg - das Projekt Heimhilfe: Arbeitssuchende Frauen sollten nach entsprechender Ausbildung eine neue Chance in einem zukunftsträchtigen Berufsfeld erhalten.

Heute sind alle erfreut über das damals zur Umsetzung des Projektes gezeigte Durchhaltevermögen der Protagonisten dieser Heimhilfe: Bereits 73 Frauen und ein Mann, welche bis dato arbeitsuchend waren, konnten in diesen Jahren – finanziert vom AMS Vorarlberg – über aqua mühle frastanz und in Zusammenarbeit mit der Kathi Lampert Schule in Götzis eine Ausbildung zur „Heimhilfe“ erfolgreich abschließen.


aqua Heimhilfe - Zertifikatsverleihung














 

 

 

 

Zertifikatsverleihung
Bürgermeister Mag. Eugen Gabriel, Vorsitzender des Aufsichtsrates der aqua mühle frastanz, gratulierte bei der Zertifikatsverleihung den erfolgreichen Absolventen und ihrer Ausbildungsleiterin Christine Herbst: Anerkennung für das erfolgreiche Qualifizierungsmodell zollte er aber auch Geschäftsführer DSA Thomas Vogel stellvertretend für alle aqua-MitarbeiterInnen sowie dem Projekt-Ideengeber, Alt-Landtagsvizepräsident und Dr. Toni-Ruß Preisträger Günter Lampert.

Zusammenarbeit
In Zusammenarbeit und über Vermittlung der örtlichen Mobilen Hilfsdienste (MOHIs) sind die bestens ausgebildeten aqua Heimhilfen als engagierte Helferinnen und Helfer im Einsatz: Speziell dort, wo zeitintensive Betreuung von mehr als drei Stunden täglich erforderlich ist. Diese Arbeitsteilung und Zusammenarbeit auch mit den Krankenpflegevereinen im ganzen Land hat sich bestens bewährt.

1.000 Einsatzstunden pro Monat
Die Auslastung der über die aqua mühle frastanz angestellten Heimhilfen beträgt dabei bereits über 80 Prozent. Jeden Monat werden derzeit von den aqua Heimhilfen deutlich über 1.000 Einsatzstunden geleistet. Derzeit sind 20 Heimhilfen bei der aqua selbst angestellt, die übrigen gelernten Heimhilfen haben in anderen Einrichtungen fixe Anstellungen gefunden.

Höchst erfolgreiches Qualifizierungsmodell
AMS-Landesdirektor Anton Strini, der das Projekt von Anfang an unterstützte, sieht sich angesichts dieser Zwischenbilanz bestätigt: „Die aqua Heimhilfe ist ein höchst erfolgreiches Qualifizierungsmodell. Gerade Frauen ab 45 erarbeiten sich mit dieser Ausbildung hervorragende Perspektiven in einem Berufsfeld, das auch in den nächsten Jahren steigenden Arbeitskräftebedarf aufweisen wird“, so Direktor Strini.

2010 wurde zum „Europäischen Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung“ erklärt: Der Zugang zu Bildung und Arbeit, da sind sich alle einig, ist die beste Grundlage dafür. Das Projekt aqua Heimhilfe will in diesem Sinne einen Beitrag leisten.


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