Frastanzer Bockbieranstich begeisterte
Über 500 Gäste aus nah und fern füllten die Frastanzer Hauptschulhalle, als Brauerei-Direktor Karl-Heinz Kirchler am 16. November zum traditionellen Bockbier-Anstich lud. Als prominenter Fass-Anzapfer überzeugte der erfolgreiche Schriftsteller und Rock-Musiker Reinhold Bilgeri.
Mit nur vier Hammerschlägen schlug er die Pipe ins Fass, aus dem dann reichlich von dem „Frastanzer Gold“ in die durstigen Kehlen der großen Gästeschar floss. Darüber freute sich neben Kirchler die gesamte Crew der Vorarlberger Brauerei Frastanzer mit Genossenschafts-Obmann Alt-Bürgermeister Helmut Gerster, Aufsichtsrat-Chef Lothar Gallaun, Braumeister Rudi Mayer und die anderen MitarbeiterInnen sowie viele „Frastanzer“-Wirte und Genossenschafter aus dem ganzen Land.
Sprüche sorgten für Stimmung
Bürgermeister Mag. Eugen Gabriel als „Einheizer“ und Alt-Bürgermeister Harald Ludescher als begnadeter Bockbier-Festredner sorgten mit ihren Sprüchen und Weisheiten wieder in gewohnter Weise für allerbeste Laune. Obwohl die Promis dabei auch einiges an „Fett“ abbekamen, amüsierten sich unter anderen köstlich Landesstatthalter Markus Wallner, Landesrat Dieter Egger, Bundesrat Edgar Mayer, der frühere Vizekanzler Hubert Gorbach, Alt-Landtagsvizepräsident Günter Lampert sowie zahlreiche Vertreter der hohen Geistlichkeit wie Dekan Herbert Spieler, Kapuziner-Guardian Karl-Martin Gort oder der Nüziger Pfarrer Karl Bleiberschnigg. Mit einem rührenden Gedicht, das freilich auch aus der Feder des Festredners stammen könnte, entschuldigte sich allerdings abermals Bischof Elmar Fischer.
Prominenz von Hard bis Schruns
In die „Höhle des weißhaarigen Löwen“ gewagt haben sich aber trotz früherer Schmähungen wieder Militärkommandant Gottfried Schröckenfuchs, Polizeichef Manfred Bliem, ORF-Direktor Wolfgang Burtscher, Spar-Chef Heinz Drexel und sein Manager Reinhard Kremsl, VLV-Landesdirektor Robert Sturn, Vogewosi-Chef Hans Peter Lorenz sowie zahlreiche Bürgermeister, Gemeinderäte und Gemeindevertreter „von Hard bis Schruns“. Eine starke Abordnung aus dem Nachbardorf Feldkirch mit Stadtamtsdirektor Christian Suitner und Stadtbaumeister Gabor Mödlagl an der Spitze war ebenso dabei, wie Wirtschaftskammer- Chefredakteur Andreas Scalet, Frisuren-Zampano Peter Schenk und zahlreiche andere Freunde des edlen Gerstensaftes. Ideen und Inspiration holte sich auch der Chef des Bregenzer Gösserbräu, Kaspar Greber – welcher sich schon auf seinen Auftritt beim Bockbieranstich in einer Woche vorbereitete. Auf die Anwesenheit von Reinhold Bilgeri wird er vermutlich verzichten müssen: Der hat sich mit einem frei nach George Gershwin interpretierten Liebeslied als absoluter Fan des Frastanzer Bieres geoutet.
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