Frastafeders

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Frastafeders

FrastafedersDie Parzelle Frastafeders liegt auf einer - vom Dorf Frastanz aus gesehen - südseitigen Hangterrasse in einem Höhenbereich von 560 - 590 m. Die Entstehung der Geländeformen muss hier im Zusammenhang mit der Rückzugsphase des Illgletschers gesehen werden. Spuren dieser von Gletschern geprägten Landschaft sind besonders östlich der Frastafedner Straße gegen den Rober erkennbar.

 

Die urkundlich mehrmals erwähnte Burg Frastafeders im Klöslefeld (Beim Schloss) konnte durch die Ausgrabungen unter Wilhelm Sydow eindeutig archäologisch bewiesen werden.

 

Im Einwohnerverzeichnis der Gemeinde Frastanz von 1954 werden unter dem Ortsteil Frastafeders 39 Objekte ausgewiesen, wobei Objekte aus dem Ortsteil Bazora mitgezählt wurden. Das eigentliche Siedlungsgebiet zählte zu dieser Zeit 24 Häuser. Welche Entwicklung die Parzelle genommen hat, zeigt der Siedlungsbestand von 62 Wohnhäusern im Jahr 2007. Im selben Jahr steht die Einwohnerzahl von Frastafeders bei rund 220 Einwohnern.

 

Trotz zahlenmäßigem Rückgang der Landwirtschaft ist das typische, von der Landwirtschaft geprägte Bild erhalten geblieben: Haus, Garten und Bündt mit hochstämmigen Bäumen. Der aufmerksame Beobachter kann die stark gegliederte, kleinstkammerige Parzellierung des Grundbesitzes erkennen, welche prägend für die Siedlungsstruktur ist und wohl auch in Zukunft sein wird.

 

Von Frastanz aus erreicht man die Parzelle über drei enge Kehren. Die ersten Häuser liegen 300 m, die höchstgelegenen Häuser ca. 1.100 m von der Pfarrkirche entfernt. Dies erklärt, dass die Parzelle Frastafeders trotz ihrer topographischen Eigenständigkeit infrastrukturmäßig (z.B. Schule, Kindergarten) seit altersher zum Frastanzer Ortsteil Hofen gezählt wird.

 

Selbst kirchlich kann dieses Nahverhältnis nicht abgestritten werden, denn die 1962 errichtete Kapelle ersetzte nur einen Bildstock, sodass größere religiöse Feierlichkeiten hier nie stattgefunden haben. Mit der Schließung der Gaststätte "Zum Schlößle" ging im Jahre 1979 ein geselliger Treffpunkt in der Parzelle verloren. Trotzdem haben sich die Parzellenbewohner ein gewisses Maß an Eigenständigkeit bewahrt, was Kapellenbau, Agrargemeinschaft Frastafeders, Funkenzunft, Schnapsbrennerei, "Fleckenfest" und auch der Bau eines eigenen Sportplatzes beweisen.

 

Noch eine Besonderheit muss hervorgehoben werden: der 1928 errichtete und 1991 erweiterte Hochbehälter Frastafeders. Dieser Hochbehälter mit einem Fassungsvermögen von 1.800 m³ nimmt das Wasser der drei Frastafedner Quellen sowie Grundwasser aus dem Sonnenheim auf und stellt einen wichtigen Teil der Wasserversorgung von Frastanz dar.

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